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gepostet am 04.10.2016 von MARE Haus GmbH

Positive Energiebilanz macht es aus

Das Plusenergiehaus ist ein Nachfolger des Niedrigenergiehauses. Es produziert mehr Energie als es für den täglichen Bedarf der Bewohner benötigt. Auf diese Weise erfüllt er die höchsten Energie-Standards im modernen Hausbau und die neusten Anforderungen der Energieeinsparverordnung (EnEV). Im Brennpunkt steht die Photovoltaik, welche die

mit Strom versorgt und einen emissionsfreien Betrieb garantiert. Hinzu kommt noch, dass der saubere Stromüberschuss an das öffentliche Netz abgegeben werden kann und somit auch einen großen Beitrag im Kampf gegen Umweltverschmutzung leistet.

Bauliche Merkmale von Plusenergiehäusern

Doppelhaus, Architektenhaus, Bungalow, Massivhaus, Fertighaus, Holzhaus – es ist egal, welchen Haustyp und welche Bauweise Sie wählen; jedes Haus lässt sich als ein Plusenergiehaus bauen. Mit einer durchdachten Planung optimieren Sie von Anfang an den Bau Ihres Plusenergiehauses und vermeiden jegliche Fehler im Voraus. Richten Sie deshalb Ihr Haus am besten nach Süden aus, damit Sie die Sonnenstrahlen für die Erzeugung vom Solarstrom optimal nutzen können.

Dabei ist die Dachkonstruktion zweitranging. Dank der aufgeständerten Montage von Photovoltaik-Modulen erreicht ebenso ein Pultdach oder Flachdach ein Höchstmaß an Energiegewinnen. Mit großen Fensterflächen ist es möglich, Räume mit Sonnenenergie effektivzu erwärmen. Setzen Sie hier auf eine Dreifachverglasung mit gedämmtem Fensterrahmen.

Da eine gute Konstruktion der Außenhülle über den Heizenergiebedarf des Hauses entscheidet, muss das Haus luftdicht gebaut werden, damit keine Wärme nach außen entweicht. Prüfen Sie immer, ob die Anschlussdetails wärmebrückenfrei sind. Hier können Sie über eine fachmännische Baubegleitung nachdenken, welche für Sie jegliche Kontrollarbeiten auf der Baustelle übernimmt.

Haustechnik im Plusenergiehaus

In einem gut gedämmten Haus brauchen Sie eine ständige Frischluftzufuhr. Installieren Sie z.B. eine Be- und Entlüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung, so dass Sie auf diese Weise die Heizenergie noch besser verwenden können und Ihren Wohnkomfort erhöhen. Sehr sinnvoll ist ebenso der Einsatz von Wärmepumpen mit geothermischer Erdwärme, wobei hier ein größeres Grundstück von Vorteil wäre.  Die meisten Plusenergiehäuser sind mit einer Fußbodenheizung statt mit den klassischen Heizkörpern (wie im Passivhaus) ausgestattet. Auch die Smarthome-Technik darf in einem Effizienzhaus nicht fehlen. Die Steuerung der Heizung, Beleuchtung oder Raumtemperatur ist während der Abwesenheit der Bewohner kinderleicht.

Plusenergiehäuser und ihre Vorteile für Hausbewohner

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Das Wohnen im Plusenergiehaus hat viele Vorzüge für die Bewohner. Zunächst sparen Sie sich Energiekosten: Dadurch, dass Sie von steigenden Energiepreisen unabhängig ist, reduzieren sich gleichzeitig die Verbrauchskosten. Das Wohnen im Plusenergiehaus bedeutet auch eine enorme Steigerung der Wohnqualität, weil beim Bau gesunde Baustoffe wie Holz zum Einsatz kommen. Das Plusenergiehaus als Ökohaus wirkt sich zudem positiv aufs Klima aus und schont Umweltressourcen.

KfW-Fördermittel für den Bau eines Plusenergiehauses

Seit April 2016 gelten erhöhte Anforderungen an die energieeffiziente Bauweise. Das Förderprogramm der KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau) „Energieeffizient bauen“ bezuschusst weiterhin den Bau von KfW-Effizienzhaus 55 und KfW-Effizienzhaus 40. Das bis zum diesen Zeitpunkt geförderte Effizienzhaus 70 wurde durch den neuen Förderstandard KfW-Effizienzhaus 40 Plus ersetzt. Mit diesen Änderungen legt die KfW den Grundstein zum Bau von Plusenergiehäusern, die die höchsten Förderbeträge erhalten.

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