Bild Satteldach 1

gepostet am 08.07.2015 von MARE Haus GmbH

Satteldach: der Klassiker unter den Dächern

Satteldächer sind die am häufigsten anzutreffende Dachform in Deutschland. Die Herstellungskosten sind vergleichsweise niedrig und der Dachaufbau ist recht einfach gehalten: Satteldächer besitzen keinerlei arbeitsaufwändige Details und bestehen aus zwei einander zugeneigten Dachflächen. Die Neigung unterscheidet sich je nach Region und Witterungsbedingungen.

In Norddeutschland hat sich ein steil geneigtes Dach mit etwa 45° durchgesetzt: Dieses gewährleistet bei viel Niederschlag, dass der Regen optimal abläuft und nicht in die Dämmung sickert. Für das Satteldach gibt es zwei verschiedene Konstruktionsvarianten des Dachstuhls.

Sparrendach und Kehlbalkendach

Bei der Konstruktionsvariante Sparrendach stehen sich die Sparren – also die Träger des Dachs – im spitzen Winkel gegenüber. So überträgt sich die Last des Daches gleichmäßig auf die Gebäudemauern. Genauso verhält es sich beim Kehlbalkendach, nur dass hier quer verlaufende Kehlbalken die Sparren aussteifen.

Pfettendach

Beim Pfettendach kommen, wie der Name schon sagt, sogenannte Pfetten zum Einsatz. Diese sind Träger, die parallel zu Dachfirst und Traufe eines Dachs laufen. Sie tragen die Sparren, wodurch sich die Last des Dachs vollständig auf die Geschossdecke überträgt.

Flachdach für mehr Platz unter dem Dach

Bild Flachdach 2

Auch ein Laie erkennt sofort den Unterschied zwischen Flachdach und Satteldach: Flachdächer sind natürlich flach – wenn auch nicht ganz so flach wie Sie vielleicht annehmen. Ein leichtes Gefälle von etwa drei Grad ist auch bei dieser Dachart vorhanden, damit Regenwasser gut abfließen kann.

Flachdächer unterscheiden sich aber vor allem durch die Dachabdichtung deutlich von Satteldächern: Im Gegensatz zum Satteldach besitzen sie keine schuppenartige Deckung – stattdessen ist ihre Abdichtung flächig und fugenlos. Wichtig ist bei dieser Dachart, dass eine Fachfirma die Dämmung akkurat und sorgfältig ausführt, da das Dach höheren Belastungen standhalten muss als stärker geneigte Dächer.

Das Tolle an Flachdächern: Sie sind vielseitig nutzbar. Sie ermöglichen beispielsweise eine üppige Dachbegrünung oder die Nutzbarkeit als Dachgarten, Terrasse oder befahrbares Parkdeck. Unter dem Flachdach ist viel Platz, da es kaum geneigt ist. So können Sie zum Beispiel auch Standardfenster einbauen und müssen nicht auf Dachfenster zurückgreifen.

Flachdach und Satteldach bei MARE HAUS

Beide Dachtypen, die wir in diesem Artikel beschrieben haben, finden Sie auch bei den Massivhäusern von MARE HAUS. Vor allem unsere Einfamilienhäuser für den kleinen Geldbeutel, wie das MARE HANSE oder das MARE LOTSE, erhalten bei uns das traditionelle Satteldach.

Da das Flachdach typisches Kennzeichen des Bauhausstils ist, bauen wir alle Varianten des MARE KUBUS mit diesem Dachtyp. Gerne geben wir Ihnen Auskunft zu allen Details rund um das Dach und die Bauweise der MARE Häuser. Kontaktieren Sie uns gleich unter 03843-776553 oder schreiben Sie uns eine Nachricht über das Kontaktformular.

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