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gepostet am 07.11.2017 von MARE Haus GmbH

Besonderer Grundriss = besondere Ansprüche

Ein Bad mit Dachschräge ist etwas Besonderes – sowohl in Bezug auf bauliche Gegebenheiten als auch wegen seiner Gestaltungsmöglichkeiten. Zu den Haupt-Herausforderungen beim Planen von Dachbädern gehören unter anderem

  • schräge Wände
  • geringe Deckenhöhen
  • Nischen.

Auch die passende Wärmedämmung, ein funktionierender Schallschutz sowie die Trittschalldämmung müssen an die geplante Raumnutzung angepasst werden. Wir verraten Ihnen in fünf Schritten, wie es am besten geht:

Schritt 1: Statik im Dachgeschoss beachten

Wer will schon, dass seine Badewanne plötzlich im Treppenhaus landet? Aus diesem Grund ist die Tragfähigkeit der Geschossdecke vor dem Einbau jeder Sanitätseinrichtung durch einen Statiker genau zu prüfen.

Bei Dachneigungen unter 35 Grad raten wir Ihnen vom Badezimmer im Dachgeschoss eher ab, weil dadurch keine ausreichende Raumaufteilung möglich ist!

Schritt 2: Dachfenster einbauen

Tageslicht verleiht jedem Bad ein besonderes Ambiente. Im Dachgeschoss erreichen Sie es durch Dachfenster mit einem erhöhten Aufbau. Dachfenster sind in der Regel in einer Länge von bis zu 180 cm erhältlich. Es lohnt sich dabei, Fenster mit elektrischem Antrieb zu montieren, weil sie sich viel einfacher bedienen lassen und für Menschen mit Handicap gut geeignet sind.

Schritt 3: Badezimmer dämmen

Damit Sie in Ihrem Bad unterm Dach immer schön warm bleibt, sollte das Dach richtig gedämmt werden. Wir empfehlen Ihnen, auf Feuchtraumgipsbauplatten und Fliesen für die Wände zu setzen. Im Dusch – und Wannenbereich ist eine zusätzliche Abdichtung erforderlich.

Schritt 4: Den Raum geschickt aufteilen

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Teilen Sie die zur Verfügung stehende Fläche vernünftig auf. Stellen Sie sich dabei eine einzige, aber sehr wichtige Frage: Was passt unter die Dachschräge – und was nicht? Schon die Antwort auf diese Frage lässt die Sache in einem anderen Licht erscheinen und ergibt sofort eine grobe Aufteilung. Für schräge Wände eignen sich Waschtisch und Spiegel sicherlich nicht. Bei der Dusche ist Stehhöhe wichtig. Geht die Dusche in die Schräge sind eventuell Sonderanfertigungen für die Abtrennung notwendig. Gut für die Schräge sind dagegen

Bei der Dusche ist die Mindesthöhe von 2,30 Meter entscheidend. Gut für die Schräge sind dagegen

  • WC, wenn 2,0 m Höhe vorhanden ist.
  • Badewanne, wo die Stehhöhe bei 2 Meter in der Mitte liegt
  • Sitzbänke
  • jede Menge Schränke als Stauraum.

Tipp: Wenn Sie einen Dach-Ausbau in Erwägung ziehen, erhöhen Sie dabei unbedingt den Kniestock. Sie gewinnen sofort ein bisschen Platz, weil die Schräge dabei nach oben wandert.

Schritt 5: Hohlräume nutzen

Räume unter der Schräge sind zwar nicht ganz einfach zu arrangieren, aber sie sind kein verlorener Platz. Jegliche Nischen im Dachgeschoss-Bad bieten hervorragenden Stauraum, welcher in jedem Badezimmer begehrt ist. Die Fläche unter der Schräge können Sie für die Installation verschiedener Regale oder Schränke nutzen.

Wenn Sie noch mehr Informationen über Häuser mit einem interessant organisierten Dachboden brauchen, kontaktieren Sie uns gerne über unser Kontaktformular.

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