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gepostet am 04.08.2017 von MARE Haus GmbH

Ein Haus ist wie ein lebendes Instrument

Im wahrsten Sinne des Wortes! Jeden Tag finden in Ihrem Haus verschiedene „Musikkonzerte“ statt, die Sie im besten Fall gar nicht wahrnehmen. Sie machen Wäsche, saugen Staub, laufen auf der Treppe, kochen und unterhalten sich.

Alle diesen Tätigkeiten verursachen Lärm und können das Leben beeinträchtigen, wenn z.B. die Waschmaschine im Keller bis ins Dachgeschoss mit einer unerträglichen Lautstärke zu hören ist. Dieses und andere Geräusche lassen sich aber durch einen passenden Schallschutz von Boden, Wänden, Decken, Rohrleitungen und Fenstern auf ein Minimum reduzieren.

Trittschalldämmung von Böden

Von Trittschall spricht man, wenn Sie die Laufgeräusche Ihrer Kinder im Raum über Ihnen hören können. Er überträgt sich z.B. über den Fußboden oder Treppen. Leider lassen sich Trittschallgeräusche nicht 100% ausschließen, aber Sie können diese mit so genannten „schwimmenden Böden“ deutlich minimieren.

Bei schwimmenden Böden verlegen die Fachmänner den Estrich so, dass dieser an keiner Stelle im Zimmer, Berührung mit den Wänden oder dem Rohfußboden hat. Hierzu wird eine durchgängige Lage Trittschalldämmung über den Installationen und dem Rohfußboden verlegt und in den Wandbereichen ein sogenannter „Randdämmstreifen“ angebracht. – unserer Meinung nach die effektivste Methode zum Trittschallschutz von Fußböden!

Schallschutz von Wänden

Einen guten Schallschutz erreichen Sie mit dicken, massiven Wänden aus Beton/Vollziegeln/Kalksandstand. Massive Lärmschutzwände verfügen über eine Stärke von 17,5 Zentimetern und sorgen für ein für ein Schalldämm-Maß von 50 bis 58 dB.

Eine andere Möglichkeit bieten spezielle schallentkoppelte Systeme mit einer Vorsatzschale, bei welchen ein mit Gipskartonplatten beplanktes Ständerwerk vor einer massiven Wand errichtet wird.

Lärmschutz für die Decken

Wenn Sie Ihre Rohdecken nicht nur verputzen, sondern auch abhängen, erhöhen Sie den Schallschutz erheblich. Auf dem Markt finden Sie zudem spezielle Akustikputze oder Schäume mit Schall reflektierender oder absorbierender Wirkung. Für noch mehr Lärmschutz empfehlen wir Ihnen, die Decken zusätzlich mit Gipskartonplatten inkl. Noppenschaumstoffe zu verkleiden. Auch mit Fliesen oder Tapeten können Sie sich vor Lärm von oben gut schützen.

Zu Bedenken sind dabei, das häufig dickere, oder schwerere Wände nicht die gewünschte Wirkung bringen, da das schwächste Glied in der Kette doch nicht die entsprechenden Werte bringt. Meistens ist es die Innentür, welche deutlich schlechtere Werte bringt, als die Wand.

Rohrleitungen gegen Schallwirkung isolieren

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Zu den nervtötendsten Geräuschen zählt das Gluckern von Wasserleitungen, das sich im gesamten Haus verbreitet. Schuld daran ist in der Regel eine mangelhafte Isolierung der Rohrleitungen, welche die durch Wasser entstandenen Schwingungen nicht stoppen kann.

Setzen Sie deswegen beim Hausbau auf Dämmmaterialien aus einem reißfesten Mehrfachverbund oder sorgen Sie für die fachgerechte Entkopplung von Sanitärrohren, damit sie nicht im direkten Kontakt zur Bausubstanz stehen.

Schallschutzfenster helfen gegen Lärm

Wir raten allen unseren Kunden, die an viel befahrenen Straßen wohnen, Schallschutzfenster in Erwägung zu ziehen, weil gerade durch Fenster viel Lärm ins Rauminnere eindringt. Schallschutzfenster weisen konstruktive Eigenschaften auf wie z.B. eine spezielle Dicke und Art der Verglasung oder intefrierte Lüftungselemente. Mehrfachverglasungen aus Isolierglas erhöhen den Schallschutzeffekt sofort, so dass Sie nicht mehr viel vom lästigen Straßenverkehr mitbekommen.

Wenn Sie ein Ein- oder Mehrfamilienhaus mit bestem Schallschutz bauen wollen, stehen wir Ihnen gerne mit Rat und Tat in Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein zur Seite. Um weitere Informationen zu erhalten, schreiben Sie uns eine Nachricht über unser Kontaktformular. Wir freuen uns auf Ihre Anfrage!

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