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gepostet am 02.05.2017 von MARE Haus GmbH

Fassadenfarben im Bebauungsplan

Die Wahl der geeigneten Fassadenfarbe für Ihr Eigenheim ist leider nicht nur Geschmackssache. Gehen Sie dabei nicht nur auf die

  • Architektur Ihres Hauses
  • Landschaft
  • Lage
  • Sonneneinstrahlung

sondern auch auf rechtliche Bedingungen ein: In manchen Regionen gelten bestimmte Auflagen, wie die Fassaden im ganzen Wohngebiet aussehen müssen. Insbesondere wenn Sie irgendwelche Farbkontraste planen, lassen Sie sich Ihr Vorhaben zuerst bei der zuständigen Baubehörde genehmigen.

Den Untergrund vor dem Streichen checken

Der häufigste Grund für einen neuen Fassaden-Anstrich ist die Abnutzung bzw. Verschmutzung der Fassade. Für Verschmutzungen sind Staub, Algen- und Moosbewuchs zuständig. Auch Schäden und Risse an der Putzoberfläche werden nach dem Sanieren meistens mit einer neuen Fassadenfarbe überdeckt.

Tipp: Damit die Farbe überhaupt hält, muss der Untergrund unbedingt sauber, trocken, fest und tragfähig sein. Für Ihren neuen Fassadenlook brauchen Sie entweder eine Fassadenwalze oder ein passendes Sprühgerät.

Wirkung von Fassadenfarben

Auf dem Markt steht Ihnen eine große Auswahl an unterschiedlichen Fassadenfarben in allen denkbaren Farbtönen zur Verfügung. Wie diese wirken, haben wir im Folgenden für Sie aufgeschlüsselt.

Helle Farben

Eine helle Fassadenfarbe ist eine sichere Variante in der Fassadengestaltung. Sie ist vor allem flexibel einsetzbar und passt zu jedem Architekturstil. Dezente Farben

  • vergrößern das Haus optisch
  • setzen es besser in Szene
  • betonen bestimmte Bauteile, wenn sie mit dunkleren Farben in Verbindung gebracht werden
  • vermitteln ein harmonisches Gesamtbild
  • fügen sich wunderbar in die bestehende Umgebung ein
  • vermitteln ein zeitloses Aussehen, vor allem in Kombination mit Stein und Holz.

Dunkle Farben

Bei dunklen Fassadenfarben ist Vorsicht geboten: Zwar erlauben sie schöne Farbkonzepte, allerdings können Sie mit ungeschickten Farbkombinationen viel falsch machen. Beachten Sie deswegen, dass dunkle Farben

  • bei kompakten Häusern sehr gut funktionieren
  • viel Sonnenlicht absorbieren, so dass es im Inneren des Gebäudes im Sommer wärmer und im Winter kühler sein kann
  • weniger robust gegen thermische Belastung sind, was zu Rissbildungen im Putz führen kann.

Durchdachte Farbkombinationen machen die Hausfassade interessanter

Bild Fassadenfarbe 2

Die Farbmix-Ästhetik lässt bei manchen Gebäuden, vor allem Wohnblöcken, zu wünschen übrig. Die Wahl der Fassadenfarbe sollte kein Zufall oder keine spontane Entscheidung sein, weil Sie so das Erscheinungsbild Ihres Hauses beeinträchtigen können. Mit ein paar Regeln vermeiden Sie böse Überraschungen:

  • Experimentieren Sie lieber nicht mit grellen Farbkombinationen
  • Kombinieren Sie kräftige Farbtöne mit neutralen Farben wie grau, beige oder weiß
  • Wenn Ihr Haus größer wirken soll, verwenden Sie für das Obergeschoss eine hellere Farbe als im Erdgeschoss.

Passende Fassadenfarbe macht es aus

Es gibt sehr viele Arten von Fassadenfarben mit verschiedenen Eigenschaften. Zu den beliebtesten Farben für den Fassadenanstrich gehören Reinacrylat-, Silikat-, Silikon- und Dispersionsfarben. Beim Kauf von Fassadenfarben sind folgende Faktoren wichtig

  • Die Art des Untergrundes
  • Wasserbeständigkeit
  • Dampfdurchlässigkeit
  • Bindemittelgehalt
  • UV-Beständigkeit
  • Trocknungszeit

Experten-Tipp zum Schluss: Den richtigen Farbton zu wählen, ist nicht so einfach. Fachgeschäfte bieten Ihnen hierfür Farbsimulationen an, mit denen Sie die Wirkung testen können!

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