gepostet am 19.12.2013 von MARE Haus GmbH

Eine Wand zu gestalten ist auf unterschiedliche Weise möglich. Putz ist dabei eine Variante, die enorm vielseitig ist. Er kommt im Außen- und Innenbereich gleichermaßen zum Einsatz. Dabei variieren verschiedene Putzarten, die Wände zu echten Blickfängen werden lassen.

Wandputz für den Innenbereich

Zahlreiche Putze eröffnen wunderbare Möglichkeiten zur Innenwandgestaltung. Wer sich für Wandputz entscheidet, hat die Qual der Wahl. Wir unterscheiden zwischen

  • Zement-Putz,
  • Kalk-Putz,
  • Lehm-Putz,
  • Kalk-Zement-Putz,
  • Gips-Putz und
  • Gips-Kalk-Putz.

Dabei handelt es sich um mineralische Putze. Sie bestehen aus Sand, der mit mineralischen Bindemitteln wie zum Beispiel Kalk, Zement oder Gips angereichert ist. So unterschiedlich alle genannten Putzarten in ihrer Zusammensetzung sind, haben sie doch eines gemeinsam: sie werden in trockener Form gekauft und anschließend mit Wasser angerührt, sodass eine breiige Masse entsteht.

Der Putz für den Innenbereich soll nicht nur die Wände attraktiver erscheinen lassen, sondern auch noch einige andere Aufgaben erfüllen. Er trägt, je nach gewählter Putzart, zur Verbesserung des Raumklimas bei und kann die Luftfeuchtigkeit regulieren.

Wandputz für den Außenbereich

Auch für den Außenbereich gibt es verschiedene Arten, die witterungsbeständig und äußerst langlebig sind. Gleichzeitig verleihen sie Ihrem Haus eine ganz individuelle Note, die Ihrer Persönlichkeit entspricht. Zum Verputzen des Außenbereichs eignen sich vor allem organische Putzarten. Für diese Putzarten werden ausschließlich Kunstharze oder Silikat und Silikonharze als Bindemittel verwendet.

Weiterhin unterscheiden sich die verschiedenen Putzarten durch ihre Oberflächenstruktur, die durch die verwendete Art des Auftragens entsteht.

Es gibt zum Beispiel

  • Streichputz,
  • Glattputz,
  • Kellenputz,
  • Rillenputz
  • und Kratzputz.

Die verschiedenen Putz-Arten

Wenn Sie sich für eine bestimmte Putzart entscheiden müssen, sind Sie nicht zu beneiden. Die Möglichkeiten erscheinen geradezu endlos. Um Ihnen die Entscheidung ein wenig zu erleichtern, finden Sie die beliebtesten Putzarten hier kurz erklärt.

Dekorputz:

Dieser Putz dient in erster Linie dazu, triste Wände in einen Blickfang zu verwandeln. Er lässt sich auf einfache Weise als Streichputz auftragen und mit Mustern, Strukturen oder Farbverläufen versehen. Hier sind Ihrer Kreativität keine Grenzen gesetzt. Nachdem der Putz getrocknet ist, können Sie ganz nach Wunsch mit Farbe streichen, um Ihrem Wohnraum ein ganz individuelles Ambiente zu verleihen.

Streichputz:

Das Auftragen von Streichputz ist auch für handwerklich Ungeübte ein Kinderspiel. Er wird wie Farbe mit der Rolle oder einer Bürste verteilt. Gleichzeitig können unterschiedliche Oberflächenbilder erzeugt werden. Wer sich das anschließende Streichen mit Farbe ersparen will, tönt den Putz direkt vor dem Auftragen ab.

Rauputz:

Diese Putzart ist sowohl für den Innen- als auch für den Außenbereich geeignet. Durch die grobe Körnung entsteht die typische raue Struktur, die jeder Wand ein einzigartiges Erscheinungsbild geben kann. Der Kreativität sind mit dem Rauputz kaum Grenzen gesetzt. Allerdings erfordert das Schaffen besonderer Strukturen handwerkliches Geschick. Mit Hilfe von Glättkelle und Reibebrett lassen sich außergewöhnliche Oberflächen zaubern, die sich außerdem durch eine enorme Festigkeit auszeichnen.

Reibeputz:

Dieser Putz kommt an Hausfassaden ebenso zum Einsatz wie zur Wandgestaltung im Innenbereich. Wie der Name schon vermuten lässt, wird der Reibeputz mit dem Reibebrett aufgetragen. Meist ist ein Unterputz notwendig, um die Oberfläche zu glätten und evtl. vorhandene Schäden auszubessern. Der Reibeputz kann direkt abgetönt werden. Ein späterer Anstrich in der Farbe Ihrer Wahl ist selbstverständlich problemlos möglich.

Spezialform Edelputz – diese Eigenschaften bringt er mit

Edelputz begeistert vor allem durch seine außergewöhnliche Zusammensetzung, die für interessante Effekte sorgt. Er besteht aus besonders hochwertigem Sand und Bindemitteln. Der Handel bietet Edelputz in unterschiedlichen Körnungen, gefärbt und strahlend weiß an. Wenn Sie farbigen Edelputz wählen, werden Sie von den einzigartigen Lichtreflexen der Farbkristalle begeistert sein.

Edelputz kann im Außen- und im Innenbereich verwendet werden. Durch die verschiedenen Ausführungen werden diverse Gestaltungen möglich. Gleichzeitig ist der Edelputz äußerst witterungsresistent. Im Innenbereich können kreative Muster und Strukturen erzielt werden. Gleichzeitig profitieren Sie von den Lichtreflexen, die durch Körnung und Struktur auf unterschiedliche Weise zur Geltung kommen.

Sollte der Edelputz im Außenbereich verschmutzt sein, können Sie ihm mit Hilfe eines Hochdruckreinigers zu altem Glanz verhelfen. Im Innenbereich haben Sie die Möglichkeit, einfach frisch zu streichen, um ein völlig neues Ambiente zu erhalten.

Wenn Sie nicht so geübt sein sollten im Umgang mit Reibebrett und Kelle können Sie den Edelputz auch mit Hilfe einfacher Putztechniken wie Streichen oder Rollen auftragen. Entsprechende Edelputze sind im Handel erhältlich.

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