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gepostet am 01.12.2016 von MARE Haus GmbH

Die Drainage macht Ihr Haus trocken

Die Hauptaufgabe einer Drainage ist es, Gebäude vor eventuellen Wasserschäden zu schützen. Sie reduziert die Wasserbelastung am Haus, so dass eine Wasser-Stauung vermieden wird. Als Maßnahme zur Entwässerung von problematischen Bodenschichten besteht sie in der Regel aus einer Dränschicht und einer Dränleitung. Drainagen erweisen sich als notwendig, wenn Sickerwasser nicht schnell genug ins Grundwasser abfließen kann und dadurch auf das Gebäude drückt. Vor allem bei bindigen Böden wie

  • Ton
  • Mergel
  • Lehm

ist ebenso sinnvoll, eine Drainage zu verlegen. 

Flächendrainagen für optimale Versickerung auf Balkonen und Terrassen

Sogenannte Flächendrainagen unter Balkonen und Terrassen haben sich vorwiegend als Frostschutz im Hausbau durchgesetzt. Sie ermöglichen eine punktuelle Entwässerung der eingedrungenen Feuchtigkeit. So minimiert sich die Wahrscheinlichkeit, dass im Winter Ausblühungen und Frostschäden im Belag entstehen.

Flächendrainagen sind aus losem Sickerkies oder Splittschichten aufgebaut, auf welche der Bodenbelag mit offenen Fugen kommt. Zur größeren Wirksamkeit einer Flächendrainage dienen industriell vorgefertigte Drainageschichten, welche für die horizontale Wasserableitung konzipiert wurden. Die Flächendrainage funktioniert jedoch nur mit einem ausreichenden Gefälle von 2 % im Bodenaufbau.

Ringdrainage besonders bei auftretendem Hangwasser sinnvoll

Bild Drainage 2

Eine Ringdrainage umschließt das Bauwerk und besteht aus vielen Sickerschächten. Bei wenig durchlässigen Böden und Hanglagen ist eine ringförmige Drainage meistens notwendig. Die Ringdrainage muss ein Gefälle Richtung Sickerschicht besitzen und an der höchsten Stelle unter der Kellersohle bzw. der Fundamente liegen. Eine Ringdrainage besteht zudem aus

  • Drainageleitung
  • Filter
  • Schutzschicht.

Durch entsprechende Drainagerohre gelangt das Wasser in den Kanalanschluss. Wichtig dabei ist, dass die Sickerschächte nicht zugeschlämmt sind. Das lässt sich mit einem Filtervlies verhindern, welches das Zusetzen der Ringdrainage mit Feinpartikeln verhindert. 

Zusätzliche Drainage schafft Sicherheit bei unterkellerten Gebäuden

Wer einen Keller baut, muss sich im Vorfeld entscheiden, welche Abdichtungsart er wählt. Häufig ist diese Frage nicht so einfach zu beantworten. Das Bodengutachten kann zum Zeitpunkt der Prüfung einen Grundwasserspiegel unterhalb der Gründung angetroffen haben, so dass eigentlich, bei versickerungsfähigem Boden, keine Maßnahmen gegen drückendes Wasser notwendig sind.

Da der Grundwasserspiegel aber natürlichen Schwankungen unterliegen kann, bietet eine Drainage neben der Wasserableitung, auch die Möglichkeit der Kontrolle. Ein Blick in einen der Kontrollschächte verrät Ihnen, ob Wasser ansteht oder nicht.  

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