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gepostet am 01.02.2017 von MARE Haus GmbH

Offener Kamin – Romantik pur

Der offene Kamin ist für viele der Inbegriff schöner Momente mit Flammenspiel. Es handelt sich hier um einen Kamin ohne Kamineinsatz oder Kaminkassette, der offen betrieben wird. Offene Kamine sind vor allem als Ergänzung zur Heizung oder Alternative in den Übergangsmonaten für Einfamilienhäuser und Mehrfamilienhäuser gleichermaßen beliebt. Sie waren in den 70er und 80er Jahren besonders begehrt, wobei sie auch noch heute in vielen deutschen Haushalten anzutreffen sind.

Offene Kamine sind leider gefährlich

Der offene Kamin ist schön anzuschauen, aber er bringt ein paar Nachteile und Risiken mit sich. Echte Minuspunkte dieser Kamine sind vor allem ein sehr geringer Wirkungsgrad und keine echte Heizleistung. So ein Kamin erzeugt ca. 20-30% nutzbare Wärmeenergie. Offene Kamine verbrauchen relativ viel Holz und haben meistens einen schlechten Zug.

Damit die Abgase gut abgeführt werden können, braucht der offene Kamin einen Rauchabzug mit großem Durchmesser. Kalte Asche und ein fehlender Spritzschutz sorgen für Geruchsbelästigung im Wohnraum. Das ist in heutigen Zeiten der effektiven Energienutzung ein klarer Nachteil gegenüber Kaminen mit einer Kaminkassette. Ein offener Kamin stellt darüber hinaus eine erhöhte Brandgefahr im Vergleich zu geschlossenen Kaminen dar.

Gefahren reduzieren

Bevor Sie Ihren offenen Kamin einbauen lassen, holen Sie sich bei der zuständigen Baubehörde die notwendige Genehmigung dafür. Der Gesetzgeber schreibt vor, dass ein offener Kamin wegen seiner Emissionswerte nur „gelegentlich“ (an maximal 8 Tagen im Monat, jeweils höchstens 5 Std. am Tag) genutzt werden kann. Wichtig ist auch, dass Sie rund um den Kamin eine Sicherheitszone aus einem feuerfesten Material errichten sowie alle brennbaren Elemente in einer passenden Entfernung vom Feuer platzieren. 

Geschlossener Kamin – effizient und sicher

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Ein geschlossener Kamin verfügt über eine Kaminkassette mit einer Sichtscheibe, welche aus feuerfestem Glas besteht. Diese Scheibe bildet eine Abgrenzung zwischen Innenraum und Feuerbereich. Solche geschlossene Kamin-Öfen heizen mit Warmluft und geben relativ viel Strahlungswärme in den Raum ab. Auf diese Weise wird die entstandene Heizwärme optimal genutzt und nicht verschwendet.

Geschlossene Kamine zeichnen sich durch eine hohe Heizleistung und eine lange Lebensdauer aus. Dank geschlossener Kaminsysteme haben Sie keine Zugprobleme und keinen Funkenflug sprich geringere Brandgefahr. Aufgrund sehr guter Verbrennung entstehen weniger Aschenrückstände, was für umweltfreundliches Heizen steht.

Offenen Kamin mit Kaminkassette nachrüsten – das geht!

Wenn Sie stolzer Besitzer eines offenen Kaminofens sind, dann können Sie Ihre schöne Feuerstätte mit einer Kaminkassette ausrüsten. Diese Heizkassette verbessert die Funktionsweise des offenen Kamins erheblich. Das Nachrüsten mit einer Kaminkassette lohnt sich viel mehr als der Austausch der gesamten Kaminanlage. Die Umrüstung erfolgt in großem Maße schmutzfrei und unproblematisch. Durch den automatisch regulierten Abbrand reduziert sich der Holzverbrauch, was wiederum die Heizkosten spart.

Tipp: Lassen Sie den Kamin nach dem Einbau der Heizkassette durch einen Schornsteinfeger checken.

 

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